Willkommen beim MV Moers
28.08.2010 Mitgliederversammlung September 2010

Wir bitten um rege Teilnahme am 05.09.2010 ab 10:00

mehr
30.07.2010 Aktuelles aus dem VPG Bereich

Neue Trainingszeiten VPG

mehr
21.03.2010 Herzlichen Glückwunsch vom MV Moers

LM VPG 2010

mehr
21.02.2010 Jahreshauptversammlung

Resümee der Versammlung

mehr

 

 

 

Der Turnierhundesport (THS) ist wohl die Sparte, die an die Hundeführer und die Hunde die größten sportlichen Anforderungen stellt. Im Turnierhundesport gibt es deshalb auch verschiedene Altersstufen und eine Trennung nach Frauen und Männern, die für die jeweilige Altersstufe getrennt bewertet werden. Die vorgeführten Hunde müssen mindestens 15 Monate alt sein und eine Begleithundeprüfung abgelegt haben. Für kleine Hunde sind die Sprunganforderungen niedriger, so dass jeder gesunde Hund diesen Sport betreiben kann. Auch sehr große Hunde, die für das Agility weniger geeignet sind, können im Turnierhundesport erfolgreich und mit viel Spass geführt werden. Anders als beim Agility zählt für die Zeitmessung immer der langsamere Partner (Hund oder Hundeführer). Es gibt sieben verschiedene Disziplinen: Vierkampf1; Vierkanpf2; Hindernislauf; Geländelauf; Combinations Speed Cup; Qualifikations Speed Cup.


Der Vierkampf:

Die Königsdisziplin in dieser Sportart oder an ist der Vierkampf, zu vergleichen mit dem Zehnkämpfer in der Leichtathletik.

Insgesamt gehören die Übungsteile: Gehorsam, Hindernislauf, Slalom und Hürdenlauf zu dieser Art Körperertüchtigung für Mensch und Hund.

 


Die Gehorsamsübung:

Ohne Gehorsam läuft im Hundesport nichts, also gehören zum Beispiel die Leinenführigkeit, die Freifolge, die Sitz- und Platzübung als ein Übungsteil zum Vierkampf.

Beim Vierkampf 2 auch die Stehübung.




Der Hürdenlauf:

Der Hürdenlauf verlangt vom Hundesportler gleich zwei Anforderungen: Schnelligkeit und Schnellkraft. Während wir als Menschen dieses trainieren müssen, bringt der Hund solche Voraussetzungen in aller Regel schon mit. Im Vierkampf 1, also der "Einsteigerklasse", haben Hund und Hundeführer eine 50 Meter lange Sprintstrecke gemeinsam und parallel zu bewältigen, wobei der Hund drei Hürden in Höhe von 40 Zentimetern zu überwinden hat. Die Gesamtzeit von 2 Durchgängen fließt in die Gesamtwertung ein. Der Hürdenlauf des Vierkampf 2 besteht aus nur einem Durchgang auf einer Strecke von 2 mal 40, garniert mit insgesamt 6 Hürden. Die Anforderungen an die Sportlichkeit des Hundeführers werden hier gesteigert. Im Vierkampf 2 muss der Hundeführer ebenfalls die Hürden bewältigen. Ja und da können beide Fehler machen, Zeit- wie Gerätefehler. Hundeführer und Hund müssen auch hier zeigen, dass sie ein Team sind.

 


Der Slalomlauf:

Es ist schon faszinierend, sich das gekonnte Zusammenspiel von Herrchen/Frauchen und Hund anzuschauen,wenn sie gemeinsam den 75 Meter langen und in den Slalomtoren 1,40 Meter breiten ZickZack-Kurs bewältigen. Um Strafpunkte zu vermeiden, müssen Hundeführer und Hund die Tore passieren und keine Stange auslassen. Zwei Wertungsdurchgänge fließen in die Ergebnisermittlung ein.

 




Der Hindernislauf:

Auch diese Strecke ist 75 Meter lang, wie eine Joggingstrecke mit Hürde, Treppe, Tunnel, einem 65 Zentimeter hohen Laufdiel, einem Reifen, einem Hoch-Weit-Sprung. Der Hund muß die Hindernisse meistern, der Hundeführer darf hingegen neben den Geräten laufen.

Kaum zu glauben, aber trotz aller zu überwindenden Hindernisse ist der Hund meistens noch eher am Ziel als Herrchen/Frauchen und die ringen - dort angekommen - ganz schön nach Luft, spätestens nach dem zweiten Wertungsdurchgang.

 




Der Hindernislauf als Einzeldisziplin:

Eine ideale Möglichkeit in den Wettkampfsport einzusteigen. Der Hindernislauf aus dem Vierkampf wird als eigenständige Disziplin ausgeführt. Die Wertung wird in dieser Disziplin um ein zusätzliches Unterscheidungsmerkmal, der Größe des Hundes, erweitert. Hunde bis 50 cm und solche ab 50 cm Schulterhöhe laufen in getrennten Klassen gegeneinander.

 




Der Geländelauf:

Da fast jeder gesunde Hund, egal ob Rassehund oder Mischling, groß oder klein, von sich aus die Voraussetzungen zum Lauftraining mitbringt, ist der Einstieg in diese THS Disziplin verhältnismäßig einfach. Der Geländelauf ist nicht nur ein Erlebnis für beide, sondern fördert auch die Gesundheit und das körperliche Wohlbefinden, den Ausgleich zu der oft monotonen Tätigkeit im Berufsleben. Geländelauf mit dem Hund ist so richtiges Abschalten von den vielen Dingen des Alltags. Die Laufstrecke, häufig durch Wald und Flur und selten asphaltiert, wird mit angeleintem Hund bewältigt. Im Idealfall läuft der Hund ohne zu ziehen oder zu zerren an lockerer Leine neben seinem Zweibeiner. Auch hier sind - wie in den anderen Disziplinen - Gehorsam und sozialverträgliches Verhalten des Hundes Grundlage und Garant für Spaß und Erfolg.

 


CSC - Combinations-Speed-Cup

Wenn ein CSC-Parcours aufgebaut wird, gibt es richtige Wettkampfstimmung. Drei Hundeführer sind mit ihren Hunden am Start. Hier geht es um Tempo, Gehorsam, Sozialverträglichkeit der Hunde - trotz hoher Anspannung - und um Führigkeit. Der Parcours ist in drei Sektionen, gespickt mit Hindernissen, Slalomtoren und Wendestangen aufgeteilt und jeder Hundeführer steht mit seinem Hund an der ihm zugewiesenen Startposition und darf dort erst dann loslaufen, wenn der vorherige Läufer sein Ziel erreicht hat. Ähnlich den Staffelläufen in der Leichtathletik, jedoch ohne Staffelübergabe, laufen die Spielregeln des CSC.